Verfasst von: turboluke | 13. Juni 2010

End of the Euro

Die Newsweek aus England liefert wieder ein Schmankerl und vermeldet das Ende des Euro.

Was will man als Anleger denn mehr? Die Titelbildinkatoren haben hervorragende Qualität. Deshalb gehe long in Euro vs. UD$. Aber auch technisch gibt es eine nette Formation. Die Abwärtstrendline wurde nach oben durchbrochen und wieder getestet. Jetzt gilt es nur noch den Widerstand bei 1,21.5 zu durchbrechen. Spätestens dann werden vermehrt shorts aufgelöst und es kommt zu einer deutlichen Aufwärtsbewegung.

Verfasst von: turboluke | 12. Juni 2010

Spiel gedreht

Wer hätte das gedacht. Nach dem Absturz zur Mitte der Woche habe ich nicht mehr viel Hoffnung gehabt, dass das düstere Bild sich noch aufhellen könnte. Es ist wie so oft: In den Augenblicken, in denen man sich besonders sicher fühlt, bestraft der Markt mit all seiner Härte. Heute, nur 2 Tage später, muss ich resümieren, dass die Wende wohl vollbracht ist, denn wie im Chart unten zu sehen, konnten die Indizes zum Wochenschluss mit einer beeindruckenden grünen Kerze aus dem Abwärtstrendkanal nach oben ausbrechen.

Auch der CPC will auf eine Erholung hinweisen, denn die Spitzen um 1,2 markierten bisher recht zuverlässig die Tiefs

Scheint also gar nicht so schlecht auszusehen für die Bullen. Ich sitze jedenfalls wieder im Long-Zug.

TL

Verfasst von: turboluke | 9. Juni 2010

Es ist soweit

Das habe ich nicht erwartet. Der gleitende Widerstand hat erneut gehalten. Ich habe meinen Long schmeißen müssen, weil die letzte Stunde derart extrem abwärts lief, dass mir Angst und Bange wird, was die nächsten Tage angeht. Die 1040 werden ein drittes Mal nicht halten, davon bin ich überzeugt. Was dann folgt habe ich schon geschildert. Pure Panik.

Letzte Chance – wirklich allerletzte Chance der Bullen ist die SKS, die sich in den letzten 2 Tagen gebildet hat. Doch auch dann lauert die fallende Trendlinie um den Kursen einen „auf den Deckel“ mitzugeben.

Meine Entrys habe ich wie folgt gelegt. erster stoppshort bei 1045,5. dann 1039 (verdreifachung)

Verfasst von: turboluke | 7. Juni 2010

Was diesen Blog für mich so wertvoll macht

sind nicht nur die Fehler, die ich begehe, und die ich nachblättern und analysieren kann um sie nicht zu wiederholen, nein, es sind die kleinen Schmankerl von Google, die mir verraten, wie mein Blog gefunden wurde. Beispiel gefällig? Hier sind die Suchanfragen:

Ich musste echt loslachen. Das, meine Freunde, ist das wahre Sentiment. Auch wenn die Zahlen mickrig sind, es wird klar, dass der Normalo-Kleinanleger nervös wird. Hätte er nur früher vorbei geschaut 😉

Merkwürdig auch dieses hier:

Wenn es zur Sache geht, gehen die Leserzahlen jedes mal extrem in die Höhe. Bin ich so bearish oder wie??

Verfasst von: turboluke | 6. Juni 2010

Anschnallen!

Denn ein Crash liegt im Rahmen der Möglichkeiten. Leider. Ja, leider. Ich habe lange gezögert mit diesem Posting, aber letztendlich habe ich mich entschlossen ihn doch zu bringen, denn obwohl es ein Leichtes ist sich mit diesen Calls lächerlich zu machen, gibt es einige stichhafte Indizien:

Leider muss ich eine deutliche Warnung aussprechen. Fällt das Low von 1040 am Montag gibt es nur noch eine theoretische Chance den Tag ohne Panikverkäufe zu beenden. Wir haben eindeutig wieder Bärenterrain betreten. Mein Trading wird auf Bär umgestellt, d.h. von nun an heißt es die Highs zu shorten. Dazu zwei Charts.

1. NYA200R ist wieder unter 50% – Die Zeiten, als mehr als 50% der Aktien unter ihrem 200-Day Moving Average notierten, waren Bärenmärkte. Man sieht eindeutlig im Chart, dass in den vergangenen Wochen rund um die 50% Marke gerungen wurde. Der Kampf ging aus Sicht der Bullen mit dem Freitagsverlauf verloren.

Hier der Vergleich: 2006-2009:

2. Im NYMO hat sich auch in den letzten Wochen kein Bulle mehr blicken lassen. Bei der 0-Linie gab es wieder was vorm Deckel

3. Der VIX kann sich über der entscheidenen Marke von 30 halten. Alle Bunnenmarktkorrekturen waren spätestens dort zu Ende, schön zu sehen 2007 oder Anfang 2008. Diesmal locker drüber gehüpft, und beim Versuch wieder runter zu kommen könnte man fast auf die Idee kommen, dass die 30 nun Unterstützung sind (was natürlich Schwachsinn ist…)

Jap. Nicht nur deshalb glaube ich, dass der Bär aus seinem Winterschlaf erwacht ist und mit einem Bein auf dem Börsenparkett steht. Für den Start der kommenden Woche aber – und dabei bleibe ich, heißt es aufpassen, denn es gab am Freitag keine Gegenbewegung nach oben, im Gegenteil. AntiLemming formulierte es treffend: „Elliott wäre beleidigt“.

Hier ist jedenfalls was im Busch wenn ihr mich fragt. Ich werde für den Fall der Fälle wieder meine Stopp Entry Order absetzen, um meine shorts prozyklisch weiter aufzustocken um überpropotional dabei zu sein wenn es scheppert. Falls es anders kommt, soll’s mir auch recht sein, denn so gewinnen wir immerhin alle, denn auf einen neuen Bärenmarkt sind denke ich mal die wenigsten vorbereitet. Vielleicht kommt er aber auch gerade deshalb – wer weiss. Die Buy-the Dips Methode ist jedenfalls passé wenn ihr mich fragt. Ich denke, jeder der stumpf den erfolgreichen Handelsstil von 2009 weiter fährt wird sich nun ein blaues Auge holen. Der Markt hat sich verändert und der gute Trader sollte sich spätestens jetzt darauf anpassen.

Eine gute Woche trotzdem! Ich habe übrigens auch die PTR-Seite wieder aktualisiert…

TL

PS: Die Woche wird alles. nur nicht „slowly, slowly“ 😀

Verfasst von: turboluke | 5. Juni 2010

Grillfest!

Ja WAHNSINN! Was ein Tag. Was ein Ausverkauf. Man könnte passend zum herrlichen Wetter draußen auch sagen: Sämtliche Bullen wurden am gestrigen Freitag gegrillt! Was gestern passierte, ist äußerst alarmierend! Aber, fangen wir von vorne an. Was war passiert?

Die Indizes bewegten sich bis Mittwoch relativ zügig in Richtung MA200 und wurden 2x abgewiesen. Am Donnerstag der letzte Versuch, doch anstatt dynamisch darüber zu marschieren, bildete sich eine Narrow-Range Doji-Bar, die nichts anderes aussagt, als das Bullen und Bären in einem ausgeglichenen Verhältnis stehen. Dennoch: Das Momentum war auf Seiten der Bullen und ich hatte gute Hoffnung, dass es die Indizes schaffen könnten. Die Gefahr, und darauf weise ich seit Wochen hin, war aber, dass der Euro die Unterstützung bricht. Es bildete sich aber ein Keil im Euro und auch hier war die Möglichkeit groß, dass er nach oben aus dem Dreieck bricht. Das wäre DAS Bullensignal schlecht hin. Leider kam es anders. Am Freitag hatte ich frei und konnte die Kursbewegungen live miterleben. Ich war am Vormittag long positioniert und hatte – als der Future im SPX die 1107 Punkte (altes Hoch) kurz durchbrochen hatte gar nachgelegt. Und dieses Nachlegen war aus heutiger Sicht derart dämlich, dass man sich am liebsten selbst in den Allerwertesten treten möchte. Der drohenden Gefahr des Euro bewusst – ich hatte ja selbst so oft drauf hingewiesen – lege ich nochmal ein Paar Kohlen nach. An solchen Punkten MUSS ein guter Trader auf Sicherheit spielen und das Risiko rausnehmen. Ich dagegen legte nach. Ein Fehler der wirklich teuer war, zumal ich später als gewollt ausgestiegen bin – wahrscheinlich weil ich die Bewegung nicht wahrhaben wollte. Wie hybnotisiert saß ich vorm Rechner. Das schöne war aber trotzdem, dass mir die neue Plattform diese Anfängerfehler schnell verzeiht, denn ich war mit Entry-Orders für die Down-Richtung voll ausgestattet. Sowohl im Euro als auch im SPX. Und so wurde ich nach und nach auf dem Weg nach unten in neue Short-Positionen eingestoppt, 3x insgesamt im SPX und 2x im Euro. Ich fahre nun mit der maximal zulässigen Position im short Zug. Würde ich Zertifikate handeln, säße ich heute mit großer Wahrscheinlichkeit auf Verlusten. So habe ich ein gutes Plus mitnehmen können am Freitag. Das nebenbei.

Die Frage, die sich für mich nach einem solchen Tag stellt: War’s der Start oder war’s das Ende? Oder war es der Start vom Ende? 😉

Wir müssen zusammenfassen: Die Indizes haben es trotz 3 Versuchen nicht geschafft den extrem wichtigen MA200 zu brechen. Der ein oder andere wird lachen, aber dieser Moving-Average ist äußerst wichtig, denn er wird selbst vom dümmsten Kleinanleger, der sich die Aktientipps aus Zeitschriften holt, beachtet. Das Scheitern ist extrem bearish zu werten. Das kann man nicht laut genug sagen. Hinzu kommt, dass sämtliche Indizes im MACD 12,26,9 auf Tagesbasis am Donnerstag ein klares Einstiegssignal lieferten. Auch dies ist so ein Signal. Alle, die diesem Signal am Do folgten, reiben sich verwundert die Augen und genau hier fängt die Gefahr für die Märkte nun an. Wenn der Verfall nicht schon zu Anfang der nächsten Woche gestoppt wird, kommt Panik auf, denn der Mut wird eben diese Anleger nach und nach verlassen. Wir bekommen Crash-artige Zustände sollten die 1040 nicht halten. Davon bin ich überzeugt.

Es gibt ein bemerkenswertes Detail des gestrign Freitags. Ich will es euch nicht vorenthalten:

Den Chart habe ich mir von meinem Traderkollegen John (JMan) geborgt, weil mir als nicht zahlender User von Stockcharts die Balkendiagramme nicht möglich sind. Der große rote Balken ist eine halbe Sensation. Wir haben 119:1 Down-Volumen gehabt. Das ist Rekord! Ratet mal wann das letzte Mal ein ähnliches Down-Volumen herrschte. Richtig. 2007, als der Bärenmarkt vor der Tür stand. Da erreichte die Volumenkerze aber „nur“ ein Verhältnis von knapp 80:1 down. 

Normalerweise sind solche Ausverkaufstage ein Zeichen der Kapitulation. Bullen verlieren den Glauben und steigen wieder aus. Ein gutes Einstiegssignal. Vergleicht es mal mit den Lows aus 2009. Zu jedem Low gab es ein deftiges Down-Volumen. Ein Abschütteln der „zu früh kommer“, ist hierfür wie ihr wisst meine Bezeichnung. Hier aber gibt es in den letzten Wochen derart viele Down-Volumen Kapitualtionstage, dass man sich als Bulle größte Sorgen machen sollte. Wir haben sie eingekreist. Zudem kreuzen alle wichtigen langfristigen Moving-Averages wie im Chart zu sehen ist. Es gibt nicht viel Gutes was ich diesem Chart abgewinnen kann. Vielleicht seht ihr was. Ich sehe nichts.

Das Witzige am Freitag war, dass die Presse gleich wieder eine „plausible Begründung“ für den Verfall lieferte. Die bösen Ungar waren’s. Ja klar, plötzlich sollte durchgesickert sein, dass eine eigentlich alte Meldung über Ungarns Staatsfinanzen den Euro belastet. Wie dämlich! Wenn jemand dagegen hielt und entgegnete, dass Ungarn gar nicht den Euro hat, wurde nach länger Pause erwidert, sie bräuchten ja doch Gelder des IWF und da wäre Europa ja doch betroffen. Oh man, da fällt mir nichts mehr dazu ein. Der einzige Grund ist der Fall des alten Lows im EUR/USD-Währungspaar. Charttechnik wenn man es auf den Punkt bringen möchte. Auch wenn es viele nicht wahr haben wollen.

Ich habe vor einem Monat, als die Bärenparty begann, geschrieben, dass die Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung an den Börsen vorbei ist. Nachrichten von angeschlagenen Staatskassen machen die Runde. Es fing an mit Griechenland, zwischendurch machte es einen Umweg über Spanien und Portugal und heute sind wir in Ungarn gelandet. Wie auch immer. Die Bankenkrise hat gelehrt: Sollte sich tatsächlich ein neuer Bärenmarkt etablieren, wird er erst gelöst sein, wenn die Probleme rund um Staatsfinanzen gelöst sind. Und das wird nicht von einem aufs andere Jahr passieren wie bei den Banken. Erinnern wir uns: Los ging es mit einer Bank namens Bear Stearns (kennt heute kaum noch jemand – alle sprechen über Lehman). Am Low im März 09 vermeldeten die Banken das erste Mal dank eines neu zulässigen Tricks in den Bilanzierungsregeln riesige Gewinne. Das Thema Bankensterben war damit vom Tisch und der Bullenmarkt begann. Jessy Livermoore nennt diese Punkte Inflection Points. Ich kann euch sein Buch nur ans Herz legen.

Ich glaube jedenfalls. Hier wird die Story „Staatspleite“ gespielt. Das Spiel wird erst vorbei sein, wenn den Spielern klar wird, dass Staatspleiten nicht mehr möglich sind. Wenn der Anstieg seit Low im März als Bear-Market-Rallye gelesen wird, wird vieles klarer. Wie seht ihr das?

Gruß!

TL

Verfasst von: turboluke | 3. Juni 2010

PTR

Im letzten Kommentar wurde nach dem PTR gefragt. So sieht mein Baby aus derzeit: Bleiben die Kurse so wie sie sind (Do, 15Uhr) gibt es ein neues Kauf-Signal. Sackt es dagegen etwas ab, wird meiner Meinung nach nur neuer Schwung geholt. Die Bewegung seit Low im Indikator ist sehr dynamsich. Allein mit diesem Indikator ließen sich dieses Jahr schon knapp 2000 Punkte (!!!) im DAX erobern, das nur nebenbei.

Verfasst von: turboluke | 31. Mai 2010

nicht so gut gelaufen

hab ich heute gedacht. Da es in der vergangenn Woche nahezu perfekt lief, will ich euch mal alle Illusionen zum perfekten Trading nehmen. Das, was mir da letzte Woche gelungen ist, war ein „hole in one“. Das schafft man nur sehr selten. Heute z.B. lief es genau anders rum.

Ich habe am Low verkauft und am Top gekauft. Ich habe fast perfekt das Gegenteil geschafft, was mir letzte Woche gelungen ist. Hier der Chart:

Sowohl der Entry als auch der Exit waren zu geizig. Heißt,  ich konnte zwar die wichtigen Dreh und Angelpunkte im Vorfeld ausfindig machen, habe aber nicht genügend Abstand gehalten. Was dabei rauskommt, verdeutlicht der Chart. (-74€) Genau das ist auch der Nachteil von Stopps und genau deshalb ist es so wichtig ihnen viel Aufmerksamkeit zu widmen.

Was den Aktienmarkt angeht, gebe ich der bullischen Variante gute Chancen. Warum, soll der folgende Chart verdeutlichen:

Bisher waren Berührungen des unteren Bollinger i.d.R. gute Kaufsignale. Wenn die Punkte aber unterboten wurden, gab es riesige Kursrutsche. Was will man mehr? Sowohl nach oben wartet Bewegung und wenn nicht, eben nach unten. Ich rechne mit allem außer Seitwärts!

Verfasst von: turboluke | 27. Mai 2010

gut gelaufen

Ich will kurz mal auf die letzten Handelstage eingehen, um meinen Handelsstil zu demonstrieren. Jeder grüne Pfeil im Chart ist ein Kauf, der vom System generiert wird und ich will kurz erklären wie ich zu den Handelsentscheidungen kam:

Pfeil 1 und 2 von links gesehen sind die ersten Schritte im Positionsaufbau mit kleinen Lots. Im Nachgang betrachtet ziemlich schlechte Einstiege, insbesondere der Erste, der hätte 1072 ausgestoppt sein müssen, weil er den Ausbruch handelte.

Pfeil 3 ist mein Stolz dieser Bewegung. Ich habe das Low bei 1040,1 fast punktgenau erwischt (Tiefster Kurs waren 1038,6 bei meinem Anbieter. Es handelte sich um eine Limit Order. Den Bereich 1040 habe ich aus einer FIBO-Extension der ersten Welle berechnet und es haute hin.

Pfeil 4 ist der Start des schrittweisen Positionsaufbaus. D.h. sobald ich sehe, dass ich richtig liege, warte ich auf Rücksetzer und stocke meine Position dann auf.

Pfeil 5 zeigt das selbe. Am Mittwoch kurz vor Handelsschluss war die Überlegung, dass die Korrektur der Dienstags-Aufwärtsbewegung im FIBO-Rahmen liegt und ich kaufte kurz vor 22 Uhr. Nicht ganz am Low aber immerhin.

Der letzte Pfeil ist ein Handel des Ausbruchs. Ich platziere eine Stopp Buy Order über wichtigen Widerständen.

So sieht es aus wenn es optimal läuft. Leider tut es das nicht immer.

Verfasst von: turboluke | 26. Mai 2010

Euro vor neuen Tiefs

Es ist dieser Kumpel hier, der wieder Druck auf die Märkte ausübt. Seht selbst. Das Ding hängt am seidenen Faden und droht das bisherige Low von 1.21 zu brechen. Wahnsinn! Sollte das passieren, wäre das Kursziel wie schon geschrieben bei ca. 1,15 und der Bär tanzt wieder auf dem Börsenparkett

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