Verfasst von: turboluke | 8. Januar 2010

Hai sein

Trading kann so einfach sein. Die Natur macht es uns doch schon vor. Nehmen wir die Haie. Die riesigen Meeresraubfische schwimmen in den Weltmeeren und sind ständig auf der Suche nach Nahrung. Sie halten sich überwiegend küstennah auf, weil dort besonders viele potentielle Opfer warten. Was sie aber besonders kennzeichnet ist der Umstand, dass sie nur nach toten oder verletzten Fischen Ausschau halten. Haie werden z.T. auch „Meerespolizei“ gennant, weil sie mit dem Fressen dieser Tiere für Sauberkeit sorgen.

Ein guter Trader sollte sich dieses Verhalten zum Vorbild machen. Warum soll man seine Kräfte (=Kapital) an starken Gegnern verschwenden in dem Versuch das Top oder Low zu jagen? Es ist doch so viel einfacher ein angeschlagenes Tier zu fressen, das lahmt und das man mit wesentlich weniger Krafteinsatz bekommt. Warum also nicht sein Augenmerk darauf richten, nach angeschlagenen Tieren zu suchen?

Das ist der Grund warum mein Markt-Call neutral und nicht short ist. Ich werde nicht gegen die Bullenherde angehen nur weil „Charttechnik“ für antizyklischen (=gefährlichen!) short spricht.  Ich will Hai sein! Und ich werde versuchen das Prinzip dahinter mit meinem öffentlichen Trading hier zu demonstrieren. Und – um beim Thema zu bleiben: 9 der vergangenen 10 Montags-Handelstage waren postiv. Ist der nächste Montag negativ, gibt es einen ersten Hinweis auf ein blutendes Tier.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende im Schnee!

Der Hai! 🙂

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Responses

  1. Treffend formuliert….
    🙂


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