Verfasst von: turboluke | 19. August 2009

Signalgeber

Da nun bereits die zweite Position im Depot eröffnet wurde, will ich kurz erläutern, was mich dazu bringt im Markt tätig zu werden.

Grundsätzlich soll das hier öffentlich geführte Depot vermitteln, dass es Sinn macht seine Anlageentscheidungen nicht seiner Gefühlswelt zu überlassen. Um erfolgreich zu agieren braucht es feste Regeln zum Risiko (hier über Positionsgröße und Hebel), zum Einstieg und vor allem Ausstieg. Ich möchte beweisen, dass Systemtrading erfolgreich sein kann und werde in den kommenden 12 Monaten den S&P500 öffentlich handeln. Dazu wird das Depot mit 10.000€ ausgestattet mit dem Ziel am Ende der Zeit einen größeren Betrag vorweisen zu können. Die Performance ist egal, Kapitalerhalt ist die Maxime. Eine Position darf niemals mehr als 3% Schaden anrichten.

Ich handle mit Hilfe von insgesamt 5 Signalgebern. Mit diesen 5 Signalgebern werde ich ein und denselben Future handeln. In diesem Fall den S&P 500. Die Signale arbeiten unabhängig voneinander und berechnen sich auf unterschiedlichen Zeitebenen. Das hat den Vorteil, dass ich mich nicht um Nachkaufregeln kümmern muss, denn die Nachkäufe kommen zwangsläufig wenn immer mehr Systeme umspringen. Im idealen Fall habe ich alle 5 Systeme in der selben Marktrichtung positioniert und kann Kursveränderungen mit hohem Hebel aufs Depot umsetzen. Nachteilig ist natürlich, dass man an diesem Punkt ein „großes Rad“ dreht, plötzliche Marktumschwünge wirken sich entsprechend negativ auf das Depot aus.

Die 5 Systeme sehen wie folgt aus:

1. PTR-Indikator

Die Kauf- und Verkaufsignale werdem vom PTR Indikator geliefert, der als Signalgeber dieses Jahr neu in meine Handelsstrategie hinzugekommen ist. Es wurde gegen ein weniger effizientes System ausgetauscht.

Einstieg: Ein Signal wird getriggert wenn die 1-Linie unter oder überschritten wrude, s. Reiter „PTR„. Es gilt die PTR für den US-Markt

Ausstieg: Initialstopp bei 4% vom Einstiegszeitpunkt, oder falls näher liegend: ein markantes Markthoch/-tief. Nach 10 Handelstagen wird der Stopp auf Einstand gesetzt, dann mit MA20 nachgezogen

 2. TL-Tripple-15

Ein einfaches auf den MACD basierendes System. Die Grundlage bilden nicht Indexkurse sondern Sentimentdaten. Der Rest bleibt mein Geheimnis.

 3. LG-Trendsystem

Das Trendsystem richtet sich vor allem nach gleitenden Durchschnitten. Es wird sowohl mit exponentiellen als auch einfachen Durchschnitten gearbeitet. Es ist das sg. Fächerprinzip, aus sehr vielen gleitenden Durchschnitten, kurz- und langfristig. Hinzu kommen langfristige Stochastik-Signale. Trigger, Ein- und Ausstieg bleiben wieder mein kleines Geheimnis

 4. LG-60

Dieses System exisitiert um meinen Anspruch die Hochs und Tiefs erwischen zu wollen, gerecht zu werden. Das gelingt auch, allerdings ist es mit vielen Fehlsignalen verbunden. Es handelt auf der 60min-Zeitebene und ist dadurch deutlich agiler als das LG-Trendsystem. Hier werden ausschließlich trendfolgende Trigger verwendet. Auf den Gebrauch von Oszillatoren wird verzichtet

 5. Weekly-Hist

Dieses System liefert Signale in der Wocheneinstellung. Es ist das langsamste der 5 Systeme, liefert die dafür die langfristig konstantesten und besten Signale mit entsprechender Haltezeit. Ein Signal liegt vor wenn der MACD Hist unter oder über der Null-Linie liegt UND das Signal durch gleitende Durschnitte bestätigt wurde.

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