Verfasst von: turboluke | 5. April 2009

Es wird wieder Zeit für shorts!

und das nicht nur aufgrund des Wetterumschwungs!
Die Durchsichtung meiner mittelfristigen Signalgeber verweist auf eine selten extrem überkaufte Lage. Ich würde niemandem mehr raten wollen jetzt noch Aktieninvestments zu tätigen. Sollte man an der letzten Aufwärtsbewegung partitioniert haben, ist die Zeit gekommen die Gewinne nun mit engem Stopp abzusichern sofern man ein kurzfristiges Trading betriebt.
Dass Bären in den Startlöchern stehen, konnte man bereits am vergangenen Montag sehen, als die wichtigsten Indizes gute 5% nachgaben. Dieser Versuch konnte allerdings bereits bis Mittwoch erfolgreich abgewehrt werden.
Derzeit sehe ich das Verhältnis zw. Bullen und Bären nahezu ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für die Bullen, denn es konnten im späten Handel am vergangenen Freitag knapp neue Hochs gebildet werden. Fraglich bleibt nun, ob sich Anschlusskäufer finden.

Nach Elliott-Wave-Theorie befinden wir uns eindeutig in einer Welle 4, deren Ziel ich bei ca. 1015 Punkten sehe:
langfristig
Wir dürfen uns auf ein mehrmonatiges Hin- und Her gefasst machen, insbesondere weil der vergangene Abschwung sehr rasch von statten ging. Die am 2. März gepostete März/Sept. MAP behält weiterhin ihre Gültigkeit: Klick
Sollte die 1,5 Jahresregel weiter gültig bleiben, können wir von einem längerfristigen Tief diesen Bärenmarktes im September 2009 ausgehen. Ich rechne fest damit und behalte dieses Szenario für die kommenden Monate stets im Hinterkopf.
 

NYA50R im Extrembereich

Die etwas kürzerfristigen Indikatoren verraten mir allerdings, dass mit einer Korrektur zu rechnen ist. Beispielsweise zeigt der Chart der Stocks, die über ihrem 50-Tage gleitenden Durchschnitt notieren, dass wir uns bereits in einem Extrembereich befinden:

a50r

Übrigens lassen sich mit Hilfe diesen Charts die mittelfristigen Hoch- und Tiefpunkte hervorragend erfassen. Ich verwende hierzu gerne den 10-Tagesdurchschnitt als Trigger. Bis dieser nachhaltig gekreuzt wird, dürfte jedoch noch etwas Zeit verstreichen

VIX mit Keilbildung

Auch der Volatilitätsindex ist an seiner Unterstützung angelangt. Hier wird sich in der kommenden Woche entscheiden, inwieweit der bereits 4 mal getestete Bereich von 40 hält. Charttechnisch haben wir es hier mit einer bullishen Formation zu tun.

vix

 

Anstieg mit fallendem Volumen

der aus meiner Sicht wichtigste Indikator, der darauf hinweist, dass eine Korrektur bevorsteht, ist das nachlassende Volumen, hier dargestellt im S&P500. Bereits bei den vergangenen 3 signifikanten Anstiegen konnte er gute Dienste leisten und sie als Bear-Market-Rallye ohne Nachhaltigkeit enttarnen. Beispielsweise die markierten Anstiege Jul-Sept 2008, Nov-Dez 2008 sowie der Anstieg der vergangenen 4 Wochen.

volumen

Fazit

Besonders hartgesottene können in der Hoffnung einer Fortsetzung auf ihren Investments sitzen bleiben, sollten sich aber auf nachlassende Buchgewinne in der nächsten Zeit vorbereiten. Ängstliche Teilnehmer nehmen Gewinne mit und steigen nach dem Ende der Korrektur wieder ein. Kurzfristige Trader bereiten sich mit Shorts vor und steigen zu tieferen Kursen wieder in Aktien ein. Ich behalte mir die letzte Möglichkeit vor, denn mein auf steigende kurse orientiertes Depot wurde bereits ausgestoppt.

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